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02.11.2010 | Gurr-Hirsch

Ausbau der Hochschulen im Programm „Hochschule 2012“ wird 2011 und 2012 fortgeführt

 
Lichy, Gurr-Hirsch und Lasotta: Programm Hochschule 2012 voll im Plan – in der Region Heilbronn-Franken werden insgesamt 1408 zusätzliche Studienplätze bereitgestellt.

 
Der erfolgreiche Ausbau der Landeshoch­schulen im Programm ,Hochschule 2012’ wird in den Jahren 2011 und 2012 fortge­führt. Der Ministerrat hat gestern die Aus­bauplanung für knapp 7.000 weitere Studi­enanfängerplätze freigegeben. Damit ha­ben wir konkrete Be­schlüsse für die Ein­richtung von rund 18.500 zusätzlichen Stu­dienanfängerplät­zen gefasst. Wir liegen bei der Umsetzung des Ziels von 20.000 Stu­dienanfängerplät­zen im Jahr 2012 voll im Zeitplan“, gaben die CDU Landtagsabge­ordneten der Region Heilbronn-Franken, Johanna Lichy, Staats­sekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Dr. Bernhard Lasotta be­kannt.
„Mit dem Programm Hochschule 2012 si­chern wir die Studienchancen für den Abi­turjahrgang 2012 und für die geburten­starke Jahrgänge. Dazu schaffen wir bis zum Jahr 2012 insgesamt 20.000 neue Studienanfängerplätze. Da diese Studien­anfängerplätze jährlich neu besetzt werden können, entstehen landesweit Kapazitäten für rund 80.000 zusätzliche Studierende.
Konkret bedeutet dies für die Region Heilb­ronn-Franken, dass mit der 3. Tranche im Jahr 2012 die nachfolgend aufgelisteten Studienplätze geschaffen werden:
 
Hochschule Heilbronn:
115 Studienanfängerplätze der 3. Tranche ergeben mit den bereits genehmigten 543 Plätzen der 1. und 2. Tranche: insgesamt 658 zusätzliche Studienanfängerplätze
Duale Hochschule Mosbach:
390 Studienanfängerplätze der 3. Tranche ergeben mit den bereits genehmigten 360 Plätzen der 1. und 2. Tranche: insgesamt 750 zusätzliche Studienanfängerplätze
 
„Wir bauen schrittweise aus, damit bleiben wir flexibel und können bis zuletzt auf aktu­elle Entwicklungen reagieren, wie bei­spielsweise auf eine mögliche Aussetzung der Wehrpflicht“, erläuterten die Abgeord­neten weiter.
 
 
Die Planungen seien über­dies, wie im Programm üblich, mit den In­dustrie- und Handelskammern abgestimmt.
Weiter unterstrichenen sie: „Uns ist es auch wichtig, den Ausbau auf Studien­gänge zu konzentrieren, die den Studie­renden gute Perspektiven am Arbeitsmarkt eröffnen. Das ist für die Studierenden wichtig, aber auch für die Wirtschaft, die dringend qualifizierten Nachwuchs benö­tigt“.
Der Schwerpunkt liege auf den MINT-Fä­chern (Mathematik, Informatik, Naturwis­senschaften, Technik) und den Rechts-, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften (je­weils 39 Prozent der Gesamtzahl der neu geschaffenen Studienplätze seit 2007). Der deutliche Zuwachs an Studienanfängerin­nen und Studienanfängern im vergangenen Studienjahr 2009/2010 zeige, dass das Programm erfolgreich sei.
„Bislang hat das Land seit 2007 mehr als 150 Millionen Euro für das Programm ,Hochschule 2012’ausgegeben - mit dem Programmfortschritt steigen auch die In­vestitionen“, so die Abgeordneten. Im End­ausbau werde das Land bis zu 206 Millio­nen Euro jährlich für die neuen Studienan­fängerplätze ausgeben. Zusammen mit den Bundesmitteln aus dem Hochschulpakt er­hielten die Hochschulen zwischen 2007 und 2012 voraussichtlich insgesamt rund 738 Millionen Euro für neue Studienanfän­gerplätze, davon rund 520 Millionen Euro aus Landesmitteln.
„Aus dem Programm werden Stellen für Lehrpersonal, aber auch Räume und Infra­struktur finanziert“, sagten die Abgeordne­ten. Insgesamt würden im Programm  1.475 Stellen für Professuren geschaffen, von denen 725 bereits zugewiesen seien. Die Hochschulen erhielten bis 2017 außer­dem insgesamt 115 Millionen Euro für die räumliche Unterbringung der zusätzlichen Studienplätze und 50 Personalstellen zur Unterstützung in der Verwaltung.
„Damit wird die Landesregierung der Verantwortung, die sie mit dem Doppeljahrgang der Gymnasialzüge G8 und G9 eingegangen sind, voll gerecht“, erklärten Lichy, Gurr-Hirsch und Lasotta abschließend
 

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